Antrag "Frühzeitige Einbindung des direkten Umfeldes bei geplanten Asylunterbringungen, um größtmögliche Akzeptanz des Standortes/der Standorte zu erzielen"

Antrag zur Sitzung des Rates am 30. Oktober 2014

Frühzeitige Einbindung des direkten Umfeldes bei geplanten Asylunterbringungen, um größtmögliche Akzeptanz des Standortes/der Standorte zu erzielen

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Kwasny,

die FDP-Fraktion bittet Sie den nachfolgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Ratssitzung aufzunehmen:

Der Rat beauftragt die Verwaltung, bei allen sich derzeit in der Prüfung befindlichen Standorten für Asylunterbringungen neben allen anderen Faktoren auch auf die Nachbarn der potentiellen Standorte zuzugehen, um eine ausgewogene Entscheidung des Standortes/der Standorte treffen zu können und eine breite Akzeptanz für die Auswahl des Standortes/der Standorte zu erwirken.

Begründung:

Es ist einhellige Auffassung, dass die Flüchtlinge, die zu uns nach Grevenbroich kommen, am bestmöglichen Standort untergebracht werden sollen. Dazu sind bekanntlich eine Vielzahl von Aspekten zu berücksichtigen und relevant.
Wir erachten es daher als wichtig, dass die Verwaltung auch das Gespräch mit dem direkten Umfeld sucht. Also die potentiellen Nachbarn, vor der letztendlichen Standortauswahl aufsucht und deren Anliegen bei der Standortauswahl Berücksichtigung finden. Nur so kann eine größtmögliche Akzeptanz für die Standorte gewährleistet werden und die Integration der Flüchtlinge in unsere Gesellschaft erfolgreich gelingen. Das ist unser aller Ziel und im Interesse der Stadt Grevenbroich.

Mit freundlichen Grüßen
Markus Schumacher