Antrag "Neuordnung des Stadtmarketings"
Antrag zur Sitzung des Finanzausschusses am 09.02.2012
Neuordnung des Stadtmarketings
Der Finanzausschuss der Stadt empfiehlt dem Rat der Stadt Grevenbroich das Stadtmarketing neu zu strukturieren. Dem Stadtmarketing wird die Wirtschaftsförderung sowie die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, inklusive der neuen Medien, wie Twitter und Facebook, zugeteilt.
Begründung:
Die FDP- Fraktion ist der Auffassung, dass das Stadtmarketing als ganzheitliche zentrale Größe in der Stadtverwaltung angesehen werden muss. Alle relevanten Arbeitsvorgänge und Leistungen müssen aus dem Blickwinkel der Bürger heraus, entwickelt, durchgeführt und kontrolliert werden.
Durch die zentrale Zuständigkeit und der damit korrespondierende effizientere Einsatz der Ressourcen, durch z.B. geringeren Abstimmungsbedarf zwischen den einzelnen Fachbereichen etc. führt zu einer größeren Effektivität und damit verbunden zu einer Verbesserung der Finanzsituation.
Stadtmarketing muss mehr sein, als die Durchführung von einzelnen Eventveranstaltungen. Durch die Neueröffnung des Museums der „niederrheinischen Seele“ wird die Stadt ein hochwertiges Angebot zur Verfügung haben, mit dem man auch überregional auf sich aufmerksam machen kann. Auch hier muss nach unserer Ansicht das Stadtmarketing eingebunden werden.
Darüber hinaus erhoffen wir uns, dass die abgestimmte Vorgehensweise bei der Wahl der Kommunikationsmöglichkeiten durch das Stadtmarketing zu einem einheitlicheren Erscheinungsbild der Stadt führen wird.
Insgesamt wird ersichtlich, dass alles dies auch Teil der Wirtschaftsförderung ist und deshalb in den Bereich des Stadtmarketings eingebunden werden muss.
Abschließend ist die Stadt also durch die Neustrukturierung in der Lage schneller und strategisch koordinierter zu reagieren.