Antrag "RWE-Standort Frimmersdorf"
Antrag zur Sitzung des Stadtrates am 14. April 2011
RWE-Standort Frimmersdorf
Der Rat beauftragt die Bürgermeisterin mit dem Vorstand der RWE AG in Gespräche um den Kraftwerksstandort Frimmersdorf einzutreten. Ziel soll sein, nach Stilllegung der 150 MW-Kraftwerksblöcke dort ein Zentrum für regenerative / alternative Energieforschung und deren Umsetzung einzurichten.
Begründung:
In einigen Monaten wird die BoA-Anlage in Neurath mit der Stromproduktion ans Netz gehen. Wie aus den Medien zu erfahren war, wird am RWE-Standort Niederaussem bereits an der Algenproduktion unter Zugabe von Co2 geforscht. Ebenfalls mit der Algenproduktion und deren Verwendung als Grundlage für die Entwicklung von Kraftstoffen wird in Spanien experimentiert. Erste Ergebnisse liegen dort bereits vor. Mit dieser Forschung und Produktion ist es möglich, sich von der Erdöl-Abhängigkeit zu befreien. Wie bereits in der Haushaltsrede der FDP zum Haushalt 2011 gefordert, sollte die Politik in Grevenbroich die Bürgermeisterin frühzeitig, bevor eine Entscheidung des Vorstandes der RWE AG über die weitere Verwendung des Standortes Frimmersdorf gefallen ist, beauftragen, die Initiative über die Attraktivierung des Kraftwerksstandortes Frimmersdorf zu ergreifen. Der Standort Frimmersdorf ist sowohl als Forschungs- als auch als Produktionsstandort hervorragend geeignet. Größere Umweltbelastungen als heute sind aus der Sicht der FDP-Fraktion nicht zu erwarten.