Antrag "Wiedereinführung des „GV“-Kennzeichens prüfen"

Antrag zur Sitzung des Stadtrates am 01. März 2012:

Wiedereinführung des „GV“-Kennzeichens prüfen

Der Rat der Stadt Grevenbroich beauftragt die Verwaltung zu prüfen, welche Kosten durch die Wiedereinführung des alten „GV“-Kennzeichens auf die Stadt Grevenbroich zukommen würden. Sind die Kosten ausschließlich von den Autohaltern zu zahlen, die ein solches Kennzeichen auf ihrem Auto nutzen möchten, spricht sich der Stadtrat für die Wiedereinführung des „GV“-Kennzeichens neben dem „NE“-Kennzeichen aus.

Begründung:
Durch eine Übereinkunft der Verkehrsminister der Länder kann die Wiedereinführung des „GV“-Kennzeichen ermöglicht werden. In den Medien wurde darüber bereits ausführlich überregional berichtet. Demnach müssen Landkreise an die Landesregierung herantreten und den entsprechenden Wunsch formulieren. Das Bundesverkehrsministerium würde den Wunsch dann als reine Formsache genehmigen.

Viele Grevenbroicher Bürger haben den Wunsch der Wiedereinführung des identitätsstiftenden „GV“-Kennzeichens bereits öffentlich formuliert. So hat die Facebook-Gruppe: „Ich bin für GV anstatt NE Auto-Kennzeichen in Grevenbroich“ mehr als 200 Personen, die sich für diese Thematik interessieren und den Wunsch formulieren.

In zahlreichen persönlichen Gesprächen haben Bürgerinnen und Bürger diesen Wunsch auch an die FDP-Fraktion herangetragen.

Die Wiedereinführung basiert auf Freiwilligkeit. Das bedeutet, dass kein Grevenbroicher gezwungen ist, sich sein Autokennzeichen erneuern zu lassen. Die Stadt Grevenbroich könnte somit dem Wunsch der Bürger nachkommen, die „GV“ als Wunschkennzeichen nutzen möchten. Dabei würde der Bekanntheitsgrad von Grevenbroich weit über die Stadtgrenzen durch ein eigenes Kennzeichen weiter gesteigert werden.