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FDP Grevenbroich diskutierte über die Zukunft privater Medien

Bei den gestrigen Grevenbroicher Gesprächen mit Thomas Nückel MdL ging es um die Bedeutung journalistischer Vielfalt für die Demokratie

Grevenbroich. Wie können private Medien und insbesondere der Lokaljournalismus gestärkt werden? Darüber diskutierte die FDP Grevenbroich am Donnerstagabend im Haus Portz in der Stadtmitte mit Thomas Nückel MdL, medienpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion NRW. Trotz Sommerferien und politischer Sommerpause sind FDP-Mitglieder und interessierte Menschen aus der Stadtgesellschaft zu der liberalen Gesprächsreihe zusammengekommen. Unter dem Titel „Wer hat die Redaktionen geschrumpft?“ ging es bei den „Grevenbroicher Gesprächen“ um wirtschaftlichen Druck auf Medienhäuser, veränderte Mediennutzung und die Bedeutung journalistischer Vielfalt für die Demokratie. 

„Gerade vor Ort merken wir, was es bedeutet, wenn Redaktionen kleiner werden und lokale Berichterstattung zurückgeht. Kommunalpolitik braucht Öffentlichkeit, Einordnung und auch kritische Begleitung. Eine lebendige lokale Medienlandschaft ist deshalb ein wichtiger Bestandteil unserer Demokratie“, erklärte Markus Schumacher, Vorsitzender der FDP Grevenbroich.

Nückel warb dafür, die Rahmenbedingungen für private Medien zu verbessern, statt neue staatliche Abhängigkeiten zu schaffen. „Journalistische Vielfalt entsteht nicht durch immer mehr Staat, sondern durch faire Wettbewerbsbedingungen und tragfähige Geschäftsmodelle. Wir müssen privaten Medien die Chance geben, auch in einer digitalen Medienwelt wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Unabhängiger Journalismus braucht vor allem eines: echte Unabhängigkeit“, so Thomas Nückel MdL.

Schumacher zog abschließend ein positives Fazit: „Die Diskussion hat gezeigt, dass Medienpolitik keineswegs ein abstraktes Thema aus Düsseldorf oder Berlin ist. Sie betrifft ganz konkret auch Grevenbroich. Genau für solche Debatten sind unsere Grevenbroicher Gespräche da.“