Freie Demokraten blicken skeptisch auf die Landesplanung und optimistisch auf den Super-Wahlsonntag

Schumacher, Ellerbrock MdL

Als Hauptredner beim diesjährigen Stadtparteitag der FDP konnte der Partei- und Fraktionsvorsitzende Markus Schumacherden Sprecher der FDP für Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung im Düsseldorfer Landtag, Holger Ellerbrock, im Haus Portz begrüßen.

In einem anschaulich vorgetragenen Impulsvortrag zum Rot-Grünen Entwurf des Landesentwicklungsplans referierte der Duisburger FDP-Abgeordnete: „Der Plan gibt von der Politik festgelegte, wünschenswerte Ziele vor und reguliert dazu die Flächennutzung in der Landesplanung. Rot-Grün sagt dabei stets Ja zu Natur, Klimaschutz und Wasserwirtschaft, vergisst aber Mensch und Wirtschaft. Das wirkt sich für vom Strukturwandel betroffene Kommunen wie Grevenbroich natürlich doppelt so hart aus.“

Aber auch lokal erkennen die Freidemokraten Handlungsbedarf: „Wir brauchen eine flexiblere Auslegung des Einzelhandels-Standortkonzepts. Die starren Fesseln müssen gelöst werden, sodass wir als Wirtschaftsstandort attraktiver werden und sich neue Arbeitsplätze entwickeln können“, forderte Ratsherr Dr. Peter Cremerius, der die Liberalen im Planungsausschuss der Stadt vertritt.

Mit Blick auf den bevorstehenden Super-Wahlsonntag blickte Parteichef Markus Schumacher hoffnungsvoll auf den Wahlsonntag: „In Baden-Württemberg redet man über Regierungsbeteiligung, in Rheinland-Pfalz erkennen die Bürger, dass eine Politik die rechnen kann, dringend im Landtag gebraucht wird. Sogar in Sachsen-Anhalt liegen wir in neusten Umfragen bei über 5%. Das macht Mut für den kommenden Super-Wahlsonntag“, fasst Parteichef Markus Schumacher die aktuelle Lage der FDP vor seinen Mitgliedern zusammen.