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Interkommunale Zusammenarbeit im Strukturwandel – Bericht des Strukturwandelmanagements und Perspektiven für Grevenbroich

Ein Bericht des kommunalen Strukturwandelmanagements zur interkommunalen Zusammenarbeit im Rheinischen Revier soll dem Rat eine fundierte Grundlage für die weitere Begleitung des
Strukturwandels geben und aufzeigen, wie Grevenbroich seine Rolle im Rheinischen Revier künftig noch stärker wahrnehmen kann.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,


wir bitten Sie den nachfolgenden Antrag auf die öffentliche Tagesordnung des Stadtrates am
02.07.2026 zu setzen.


Beschlussvorschlag:
Die Verwaltung wird beauftragt, dem Rat der Stadt Grevenbroich einen Bericht des
kommunalen Strukturwandelmanagements zur interkommunalen Zusammenarbeit im
Rheinischen Revier vorzulegen.


Hierbei soll insbesondere dargestellt werden:
1. Welche laufenden interkommunalen Projekte unter Beteiligung der Stadt Grevenbroich im Rahmen des Strukturwandels bestehen.
2. Mit welchen Kommunen, Institutionen und Organisationen die Stadt dabei zusammenarbeitet.
3. Welche gemeinsamen Projektideen und Vorhaben derzeit entwickelt oder vorbereitet  werden.
4. Welche Fördermittel aus Strukturwandelprogrammen für interkommunale Projekte bislang eingeworben bzw. beantragt wurden.
5. Welche Chancen und Potenziale das Strukturwandelmanagement für eine stärkere interkommunale Zusammenarbeit in den kommenden Jahren sieht.6. Welche konkreten Auswirkungen die Projekte auf Beschäftigung, Wertschöpfung, Infrastruktur und Lebensqualität in Grevenbroich erwarten lassen.
7. Welche Strukturwandelprojekte von Seiten der Stadt Grevenbroich bislang nicht weiterverfolgt oder nicht umgesetzt werden konnten und aus welchen Gründen.
8. Welche Hemmnisse und Herausforderungen bei der Entwicklung und Umsetzung interkommunaler Projekte bestehen, insbesondere hinsichtlich Förderbedingungen,
Flächenverfügbarkeit, Genehmigungsverfahren, personeller Ressourcen oder regionaler Abstimmungsprozesse.
9. Welche Unterstützungsbedarfe gegenüber Land, Bund oder regionalen Institutionen gesehen werden, um die interkommunale Zusammenarbeit im Strukturwandel weiter
zu stärken.


Begründung:
Der Ausstieg aus der Braunkohleverstromung stellt Grevenbroich und das gesamte Rheinische
Revier vor tiefgreifende wirtschaftliche, infrastrukturelle und gesellschaftliche
Veränderungen. Gleichzeitig bietet der Strukturwandel die Chance, neue Arbeitsplätze zu
schaffen, Innovationen zu fördern und die Region zukunftsfähig aufzustellen.


Die Stadt Grevenbroich verfügt über ein eigenes Strukturwandelmanagement, das die
Entwicklung, Qualifizierung und Umsetzung von Projekten begleitet und dabei eng mit
anderen Kommunen sowie regionalen und überregionalen Akteuren zusammenarbeitet. Die
interkommunale Zusammenarbeit ist dabei ein wesentlicher Baustein für den Erfolg des
Strukturwandels, da viele Herausforderungen und Entwicklungspotenziale kommunale
Grenzen überschreiten.


Für den Rat ist es von besonderem Interesse, einen Überblick über die bestehenden
Kooperationen, laufenden Projekte und zukünftigen Vorhaben zu erhalten. Darüber hinaus ist
es wichtig zu erfahren, welche Projekte bislang nicht realisiert werden konnten und welche
Hindernisse einer erfolgreichen Umsetzung entgegenstehen.


Der Bericht soll dem Rat eine fundierte Grundlage für die weitere Begleitung des
Strukturwandels geben und zugleich aufzeigen, wie Grevenbroich seine Rolle im Rheinischen
Revier künftig noch stärker wahrnehmen kann.

Wir bitten um Zustimmung zu diesem Antrag.


Freundliche Grüße

Daniel Rinkert 

Vorsitzender SPD- Fraktion 

Markus Schumacher 

Vorsitzender FDP-Fraktion 

Dr. Peter Gehrmann

Co-Vorsitzender Fraktion

Bündnis 90/ Die Grünen

Renate Steiner 

Co-Vorsitzende Fraktion 

Bündnis 90/ Die Grünen 

Martina Suermann-Igné

Vorsitzende Fraktion

Mein Grevenbroich