NRW-Landesregierung sind Feldmäuse wichtiger als Lebensmittel für Menschen
Der Gindorfer Landwirt Franz Winters und der Partei- und Fraktionsvorsitzende der Freien Demokraten Grevenbroich Markus Schumacher reagieren verärgert über das aktuelle Vorgehen der Rot-Grünen NRW-Landesregierung. Sie werfen der Landesregierung vor, die Existenz von Landwirten in Nordrhein-Westfalen leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Grund dafür ist die Weigerung von NRW-Umweltminister Johannes Remmel, den Einsatz des Pflanzenschutzwirkstoffs Chlorphacinon in NRW zu erlauben.
Damit stehen Winters und Schumacher nicht alleine da. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat aufgrund der Mäuseplage kurzfristig die Nutzung des Pflanzenschutzmittelwirkstoffs Chlorphacinon von September bis Dezember 2015 zugelassen.
„Wegen der milden Winter haben wir eine explosionsartige Vermehrung von Mäusen. Wenn wir die Mäuseplage nicht bald in den Griff bekommen und der Lage Herr werden, werde ich existenzbedrohende Ernteeinbußen hinnehmen müssen. Das alles aus Grüner Ideologie heraus. Den Grünen scheinen offensichtlich Feldmäuse wichtiger zu sein als Lebensmittel für die Menschen“, konkretisiert Landwirt Winters seine Verärgerung.
„Wir müssen den Bauern die Möglichkeit geben, sich gegen die Nagetiere zu wehren. Die Konsequenzen werden letztlich alle Bürgerinnen und Bürger in Folge von höheren Brot- und Obstpreisen im kommenden Jahr zu spüren bekommen“, sagt der FDP-Vorsitzende Markus Schumacher.
Dankbar zeigen sich Winters und Schumacher, dass sich der umwelt- und verbraucherschutzpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Henning Höne des Themas angenommen hat und die Landesregierung zu ihrem Vorgehen befragt hat:
„Es kann nicht sein, dass ein Mittel im Bund erlaubt wird und in NRW ein Grüner Umweltminister aktiv die Lösung des Problems verhindert. Die Landwirte brauchen einen Minister, der sie unterstützt. Derzeit legt er ihnen noch zusätzliche Steine in den Weg, während andere Länder pragmatische Lösungswege einschlagen“, erklärt Henning Höne abschließend.