Pressemeldung "FDP fragt nach Ergebnissen der "Organspendenkampagne""

Die FDP-Ratsfraktion Grevenbroich fragt in einer Anfrage für die nächste Ratssitzung am 04. März 2010 nach den Ergebnissen der gestarteten „Organspendenkampagne“ in Grevenbroich. Der Rat hatte einen Antrag der FDP-Fraktion vom 28.08.2008 an die Verwaltung gegeben, dass Organspendenausweise und Informationsmaterialien zum Thema Typisierung zur Knochenmarkspende an alle Bürger ausgehändigt werden, die einen neuen Personalausweis oder Reisepass im Bürgerbüro abholen. Außerdem sollte die Verwaltung mit den Schulleitungen sprechen, wie man die Schülerinnen und Schüler für das Thema gewinnen könne. 

Der Sozialausschuss sollte über den Stand der Kampagne laufend unterrichtet werden. Dies ist bisher nicht geschehen.

„Das Thema Organspende ist nach wie vor enorm wichtig, denn Organspende kann Leben retten“, betont der FDP-Ratsherr Markus Schumacher. 

Dieses Thema ist jedoch hochsensibel und die Politik kann die Menschen nicht zwingen, ihre Organe nach dem Tod an kranke Menschen zu spenden.

„Die Kommune kann jedoch die Menschen dazu bringen, sich über dieses Thema zu informieren und eine eigene Entscheidung für sich zu treffen. Das ist unser Anliegen, jedem Bürger Informationsmaterial und einen Organspendeausweis mit auf den Weg zu geben“, erklärt Fraktionspressesprecher, Markus Schumacher. 

Die FDP-Fraktion bittet die Verwaltung deshalb genaue Zahlen vorzulegen, die deutlich machen, wie viele Menschen in Grevenbroich bisher mit einem Organspendeausweis konfrontiert worden sind.

„Das Thema bleibt von großer gesellschaftlicher Relevanz und wir müssen weiter daran arbeiten, dass sich alle Bürger mit dem Thema auseinandersetzen“, macht Schumacher abschließend deutlich.