Pressemeldung "FDP Fraktion im Rat der Stadt Grevenbroich besorgt über den desolaten Zustand der Grevenbroicher Lokalpolitik"
Die FDP Fraktion im Rat der Stadt Grevenbroich ist besorgt, über den desolaten Zustand der Grevenbroicher Lokalpolitik.
„Erst gibt Ratsherr Denker seine Überzeugungen auf und verhilft den Linken zu einer größeren Bühne und ein Tag danach zersplittert sich die UWG-Fraktion in zwei Teile. Das wirft wirklich kein gutes Licht auf die gesamte Politik und trägt mit zur Politikverdrossenheit bei“, sagt Fraktionspressesprecher, Markus Schumacher.
„Gegen Filz und Klüngel“ zog die UWG in den Wahlkampf und erzielte beachtliche Ergebnisse. Prominente Grevenbroicher, wie Professor Rainer Willmen, riefen im Internet auf YOUTUBE dazu auf, die UWG zu wählen, damit die „Ehrabschneiderei und die primitiven Beschuldigungen gegenseitig aufhören“ und das „wir Gefühl“ gestärkt wird.
Darauf haben die Bürger vertraut und erleben nun, dass innerhalb der UWG ein Machtkampf um Positionen ausschlaggebend für die Zersplittung der UWG ist. Die einen beklagen die politische Beliebigkeit, dass ohne Änderung der Entscheidungsgrundlage „heute mal diese und morgen mal jene Position vertreten werde“ und Fraktionsvorsitzende Florack beteuert: „Es gibt keinen Streit in der UWG“.
„Das ist schon fast ein bemitleidenswerter Zustand der UWG. Im Zuge der Wählertransparenz ist es jedoch unabdingbar, dafür zu sorgen, dass die Wähler darüber Kenntnis erlangen, dass alle Wahlkampfthemen durch das eigene Handeln der UWG obsolet geworden sind, wenn selbst um Positionen gekungelt wird und die Sachpolitik in den Hintergrund gerät“, sagt Schumacher abschließend.