Pressemeldung "FDP gegen "Bräunungssteuer" in Grevenbroich"
Die FDP-Ratsfraktion Grevenbroich findet es, im Gegensatz zu Stadtpressesprecher, Andreas Sterken, völlig uninteressant, über die Einführung einer so genannten „Bräunungssteuer“ für Grevenbroich nachzudenken. „Statt sich immer abstrusere Steuerideen auszudenken, sollten lieber alle Anstrengungen unternommen werden, um neue Gewerbebetriebe nach Grevenbroich zu holen statt sie durch zusätzliche Steuerabgaben zu gefährden“, meint FDP-Fraktionspressesprecher Markus Schumacher.
Die Liberalen denken, dass es nicht Aufgabe der Kommunalpolitiker sei, darüber zu entscheiden, ob Menschen in ein Solarium gehen oder nicht. Das Prinzip der Eigenverantwortung gilt auch hier. Jugendlichen bis 18 Jahren ist der Besuch bereits gesetzlich verboten und Erwachsene, die ein Solarium besuchen wollen, sollten es aus Sicht der FDP auch tun.
„Ohnehin erscheint mir die Argumentation des Essener Stadtrates als etwas unehrlich und künstlich. Offensichtlich geht es doch nur darum mehr Geld in die Stadtkasse zu spülen. Durch niedrige Gewerbesteuerhebesätze und aktive Wirtschaftsförderungspolitik erreicht man das jedoch effizienter und effektiver“, meint Schumacher abschließend.