Pressemeldung "FDP ist gegen die Anhebung der Grundsteuer B"

In der Sitzung des Hauptausschusses am kommenden Donnerstag beschäftigt sich der Ausschuss unter anderem mit der geplanten Anhebung der Grundsteuer B. Im Vorfeld der Sitzung erklärt der Fraktionspressesprecher, Markus Schumacher:

Die FDP-Ratsfraktion Grevenbroich lehnt die Anhebung der Grundsteuer B von 420 auf 425 v.H. ab.
Auch wenn Grevenbroich bei der Grundsteuer B mit unter dem Landesdurchschnitt (435 v.H.) liegt, wird die FDP-Fraktion eine Erhöhung der Steuer nicht mittragen. Im landesweiten Durchschnitt der Grundsteuer A (220 v.H.) liegen wir mit 260 v.H. deutlich über dem Landesdurchschnitt. Mit der Argumentation des Durchschnittes müssten wir diese dann konsequenterweise absenken. 

Es ist wichtig, dass die Politik begreift, dass Kommunen in einem immer stärker werdenden Wettbewerb um Einwohner stehen. Wenn Grevenbroich also künftig neue Einwohner anwerben möchte sind die Grundsteuerhebesätze eine wesentliche Entscheidungsvariable für interessierte Neubürger, ob sie sich in Grevenbroich ansiedeln werden. 

Die geplanten Steuererhöhungen belasten Hauseigentümer und Mieter gleichermaßen. Wir müssen Grevenbroich attraktiv halten, sodass wir möglichst auch neue Bürger begrüßen können. 

Aus diesen Gründen lehnen die Liberalen eine Anhebung der Grundsteuer B ab.