Pressemeldung " FDP kann Kritikpunkte der Vereinigung junger Unternehmer nachvollziehen"
Die FDP-Ratsfraktion kann die heute in der NGZ vorgetragenen Kritikpunkte der Vereinigung junger Unternehmer gegenüber der Bürgermeisterin Ursula Kwasny nachvollziehen. „Das eigenmächtige Handeln der Bürgermeisterin in Bezug auf die Eliminierung des Energieslogans stößt auch in unserer Fraktion auf heftigen Widerstand“, erklärt Fraktionspressesprecher Markus Schumacher. Die FDP hat deshalb für die morgige Sitzung des Stadtrates einen Antrag eingebracht, der die Beibehaltung des bundesweit bekannten Marketingslogans fordert. „Vom Briefpapier bis hin zum Internetauftritt benötigt die Stadt ein einheitliches Erscheinungsbild. Die halbherzige Herangehensweise der Bürgermeisterin ist fahrlässig und unprofessionell“, kritisiert Schumacher. Die FDP-Fraktion teilt die Befürchtung der Vereinigung junger Unternehmer, dass sich die Bürgermeisterin als oberste Repräsentantin der Stadt mit diesem eigenmächtigen Handeln keine Freunde bei den sonst so beliebten Sponsorengebern macht. „Die Bürgermeisterin muss sich nicht wundern, wenn Sponsoren demnächst den spendablen Geldhahn zudrehen, wenn sie wieder einmal für wichtige und unterstützenswerte Projekte um Hilfe gebeten werden, die die Stadt in der desaströsen Haushaltslage nicht realisieren kann“.
Die Bürgermeisterin und alle anderen im Rat der Stadt vertretenen Fraktionen sind deshalb morgen aufgerufen Farbe zum Energiestandort zu bekennen oder nicht.
Zur Darstellung der Vereinigung junger Unternehmer, dass Altbürgermeister Dr. Axel Prümm die Wirtschaftsförderung zu seinem zentralen Wirkungsbereich erklärt habe und die Wirtschaftsförderung in anderen Gemeinden einen höheren Stellenwert genießt erklärt Schumacher abschließend:
„Richtig ist, dass Dr. Prümm die Wirtschaftsförderung zu seinem zentralen Handlungsfeld erklärt hatte. Jeder Verwaltungschef versucht selbstverständlich eigene Akzente zu setzen. Statt eigene Akzente zu setzen bekommt man jedoch derzeit unweigerlich den Eindruck, dass Ursula Kwasny ihr Hauptaugenmerk darauf legt, die öffentlichen Spuren ihres Amtsvorgängers und Parteifreundes Dr. Prümm schnellstens zu entfernen“.
Die FDP-Fraktion plädiert jedoch dafür, dass sich die Bürgermeisterin durch Sachkompetenz und Sacharbeit einen eigenen nachhaltigen Namen erarbeitet.