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Pressemeldung "FDP lehnt Videoüberwachung weiterhin strikt ab"

Die FDP-Ratsfraktion Grevenbroich lehnt die Forderung der CDU weiterhin strikt ab, die Noithausener Grundschule per Videokamera zu überwachen. „Die Forderung wird nicht besser, in dem man sie halbjährlich vorträgt“, meint der Fraktionspressesprecher, Markus Schumacher.

Die Liberalen sehen es als Vorstoß an, wenn die Schulleiterin, Marita Becker, ihre Position überdacht hat und sich nun auch eine Umzäunung des Schulgeländes als Alternativlösung vorstellen kann. Diesen Vorschlag muss man aus Sicht der FDP überprüfen, denn die Schule muss vor Vandalismus effektiv geschützt werden. 

„Videoüberwachung hilft uns aber immer noch nicht, den Vandalismus zu stoppen. Wenn dieses Delikt wirklich wöchentlich auftritt, sollten die Beteiligten sich mit der Polizei in Verbindung setzten und stärkere Polizeistreife einfordern“, so Schumacher.

Weiterhin will die FDP nicht akzeptieren, dass der Weg frei gemacht wird für ein überwachtes Stadtgebiet: „Wir setzen auf die Freiheit und nicht auf Überwachung. Sind die Videokameras erst einmal installiert dauert es oftmals nicht lange, bis Forderungen nach Videoaufzeichnungen auch während des Schulbetriebes laut werden. Das ist mit der FDP nicht zu machen“, stellt FDP-Ratsherr Schumacher.

Ein weiteres Argument gegen die Implementierung einer Videoüberwachung stellen die Kosten dar. „Wenn wir die erste Kamera an einer Grundschule installiert haben, fordern anderer Schulen das gleiche Recht für sich ein. Das würde enorme zusätzliche Kosten bringen. Geld, was wir wahrlich nicht haben“ 

„Unsere Antwort auf Vandalismus muss ein verstärkter Blick der Bevölkerung auf das Schulgelände sein und konsequente Polizeikontrolle. Videoüberwachung kostet Geld und löst das Problem nicht“, fasst Schumacher zusammen.