Pressemeldung "Gute Kinderstube steht nicht im Widerspruch zu konstruktiv-kritischer Begleitung der Arbeit eines demokratisch gewählten Bürgermeisters"
Der Partei- und Fraktionsvorsitzende der Freien Demokraten Markus Schumacher zeigt sich überrascht, dass den CDU-Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Kaiser eine gute Kinderstube erstaunen lässt.
„Die Bürgerinnen und Bürger haben die Auffassung der Freien Demokraten geteilt und entsprechend einen Amtswechsel im Bürgermeisterbüro herbeigeführt. Dass das die CDU schmerzt, kann ich nachvollziehen. Fakt ist aber, dass es für mich zur guten Kinderstube gehört, einem demokratisch legitimierten Verwaltungschef zu gratulieren und ihm eine gute Zusammenarbeit anzubieten. Offensichtlich stößt das anderen auf, die scheinbar lieber parteipolitische Grabenkämpfe austragen.“
Der Handlungsauftrag der Fraktion der Freien Demokraten im Rat ist und bleibt klar, dass wir die Verwaltung konstruktiv kritisch begleiten unabhängig der Person, die an die Stadtspitze gewählt wurde. „Wir werden pure Sacharbeit einbringen, wie wir es auch unter der Führung von Ursula Kwasny immer gemacht haben“, erklärt Markus Schumacher unmissverständlich. „Ursula Kwasny und Klaus Krützen haben ja auch im Stichwahlkampf aktiv mit dem Antrag der FDP zur Entwicklung eines Leitbildes versucht, für sich zu werben. Das zeigt, dass die FDP gute Sachvorschläge unterbreitet.
Abschließend betont er, dass es seit 2009 immer schon wechselnde Mehrheiten gab, wenngleich SPD und CDU in den entscheidenden Themen sich im Vorhinein außerhalb der Öffentlichkeit und der kleineren Fraktionen
abstimmen.
Klaus Krützen werden wir genauso fordern, wie wir es bei Ursula Kwasny immer getan haben.
„Frau Bürgermeisterin Kwasny hatte zuletzt Einsicht gezeigt und die Auffassung der FDP geteilt, dass man überall sparen muss und auch die Abschaffung der Besserstellung von Verwaltungsmitarbeitern beim Einsatz als Wahlhelfer der Stadt dazugehört. Selbstverständlich werden wir auch darauf drängen, dass Klaus Krützen diesen vernünftigen Weg einschlägt.
Sobald er im Amt ist, werden wir nachfragen, wie er es handhaben will“, erklärt Schumacher abschließend.