Pressemitteilung "FDP kritisiert Pläne der Bundesumweltministerin Hendricks zum Totalausstieg aus der Braunkohle"
Die Freien Demokraten Grevenbroich kritisieren die Pläne der Bundesumweltministerin Barbara Hendriks (SPD) noch in dieser Legislaturperiode einen „nationalen Kohle-Konsens“ umzusetzen, der den totalen Ausstieg Deutschlands aus der Braunkohleenergie herbeiführen soll.
„Statt im Eilverfahren das nächste Aus in Gänze zu beschließen, sollte die Bundesregierung zunächst den Ausstieg aus der Kernenergie klarer strukturieren. Dieser schwerwiegende Schritt ist bereits beschlossen. Jedoch ist er weder wirtschaftlich noch technologisch verarbeitet. Es ist daher fahrlässig, hier neue Fakten zu schaffen, ohne gesicherte Erkenntnisse darüber zu haben, dass dieser Schritt hin zu Erneuerbaren Energien überhaupt verkraftbar ist“, kritisiert der Partei- und Fraktionschef der Freien Demokraten in Grevenbroich Markus Schumacher.
„Was sind die zu erwartenden Auswirkungen für Grevenbroich? Nach der Klimakompromisskeule von Herrn Gabriel folgt nun der Todesstoß von Frau Hendricks?“, fragt sich Schumacher. Die Freien Demokraten haben deshalb den Bürgermeister Klaus Krützen daran erinnert, dass wir bereits im Juni um einen Bericht durch einen RWE-Vertreter im Rat gebeten haben. Bisher wurde das immer vertagt. Uns würde die Einschätzung der Unternehmensvertreter zu dem gänzlichen Ausstieg aus der Braunkohleenergiegewinnung interessieren.
Schumacher erinnert abschließend daran, dass Braunkohle der einzige subventionsfreie Energieträger in Deutschland ist. Er sichert tausende von Arbeitsplätze, nicht nur im Rheinischen-Revier und sichert Deutschlands Unabhängigkeit bei der Energieversorgung.
„Man kann nur dazu raten, dass sich Deutschland im wichtigen Bereich der Energiegewinnung seine Unabhängigkeit behält. Dazu müssen wir uns Optionen offenhalten und das ist das Gegenteil von dem, was Frau Hendricks gerade forciert“, ist Schumacher abschließend überzeugt.