Tressel: Ehrlich machen statt billiger Parteirhetorik
Der Grevenbroicher FDP-Kreistagsabgeordnete Tim Tressel reagiert mit Unverständnis auf die pauschale Kritik der überwiegend neu gewählten SPD-Bürgermeister im Kreis an der Haushaltsführung des Kreises. Er ruft dazu auf, sich ehrlich zu machen und jede Situation unabhängig und an Fakten orientiert zu bewerten: „Auch unser neuer Bürgermeister Klaus Krützen beteiligt sich leider an der undifferenzierten Kritik am Kreis. Es wäre schön, wenn er die Rolle des SPD-Parteipolitikers endlich ablegen würde und die Rolle des Bürgermeister der Stadt Grevenbroich konsequent ausfüllen würde. Bei einem Blick in den Haushalt der Stadt muss er feststellen, dass alleine im kommenden Jahr 2,6 Millionen Euro Mehrbelastungen auf die Stadt Grevenbroich zukommen. Dafür ist die unfaire Berechnungsmethode der rot-grünen Landesregierung einzig und alleine verantwortlich. Grevenbroich muss dafür neue Schulden aufnehmen, um die historisch schlecht wirtschaftenden Ruhrgebietskommunen zu unterstützen. Auch die Tatsache, dass wichtige Landeszuweisungen ausbleiben, verschweigt Bürgermeister Krützen komplett.“
Tressel macht abschließend auch deutlich: „Vergegenwärtigen wir uns in der Diskussion auch, dass rund die Hälfte des Kreishaushaltes ebenfalls als Umlage an den Landschaftsverband Rheinland überwiesen werden muss. Dafür ist der Kreis ebenso wenig verantwortlich, wie Klaus Krützen persönlich für die NRW-Abundanzumlage verantwortlich ist. Das zeigt, wie wichtig es ist, sich ehrlich zu machen.“